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In der Stadt einen kühlen Kopf bewahren

Das Kompetenzzentrum unterstützt das Projekt „Blue Green Streets“ der Hamburger HafenCity Universität (HCU).

Im Projekt wird erforscht, wie Städte sich auf den fortschreitenden Klimawandel vorbereiten und – vor allem bei hohen Temperaturen – das Stadtklima verbessert werden kann. Wichtige Ansätze sind dabei die gezielte Nutzung von Regenwasser und eine systematische Begrünung der Stadt. Regenwasser muss nicht einfach in die Kanalisation laufen. Es kann auch Straßenbäumen und anderem Stadtgrün zugeführt werden. Durch den Pflanzenschatten und die Wasserverdunstung über die Blätter wird es dann merklich kühler.

In der Projektbeschreibung heißt es: „Das Projekt strebt an, die Wirksamkeit von (bestehenden) Planungsinstrumenten und Regelwerken zu grünen städtischen Infrastrukturen, urbaner Wasserwirtschaft, dem Sanierungsmanagement von Straßen und Kanälen, und der Verkehrs- und Freiraumplanung zu untersuchen, zu evaluieren und weiterzuentwickeln. Straßenräume sollen zukunftsfähig gestaltet werden und so zu Multitalenten der Stadtquartiere werden.“

Das Kompetenzzentrum wurde von den Verantwortlichen frühzeitig ins Projekt eingebunden. Unsere Kolleg*innen begleiten „Blue Green Streets“ beratend. Sie sind vor allem bei den sogenannten Projektsteckbriefen involviert. Diese Steckbriefe beschreiben die einzelnen Bauelemente, die im Projekt entwickelt und evaluiert werden. Auch die Barrierefreiheit der Elemente ist Bestandteil der Steckbriefe. Fokus des Kompetenzzentrums ist es hier, Barrieren zu vermeiden. Genauso werden auch Empfehlungen ausgesprochen, wie die Elemente gewinnbringend im Sinne der Barrierefreiheit eingesetzt werden können. So können beispielsweise gezielt platzierte Beete oder Fassadenbegrünungen zur besseren Orientierung beitragen.

Hier finden sich weitere Infos zum Projekt.